kannte ihn und den Theil der Beute, der mir anheimfallen wuͤrde. Ob es ihm gelungen iſt und mir, habt Ihr, Fuͤrſt Demetrius, geſtern erfahren.
Mein Entſchluß war gefaßt, da trat zwi⸗ ſchen ihn und die ferne Ausfuͤhrung dieſes jungen Helden tollkuͤhnes Beginnen, und ich gab ihn widerwillig auf. Doch nicht die Rache gab ich auf, konnte ich doch, wenn dieß, jetzt vom Diadem umſchimmerte Haupt ſchon damals unter dem Beile fiel, des einen Feindes Herz mit truͤgender Kunde zerfleiſchen, mit wahrer das des andern.
Aber noch ein Mal traten die finſtern Mächte, die mir dienen, helfend an meine Seite im Gewande des Lichtes; Euer Wort, Demetrius, ein deutungvolleres als Ihr mein⸗ tet, verhallte ungehört, aber jener Biſchof ſprach, und mein Werkzeug war gerettet, um dereinſt Euch und ſich in zehnfachem Maße zu verderben.
Ihr zoget hinweg mit dem Koͤnige, Eurem Schickſale entgegen, ich aber eilte, es vorzu⸗ bereiten. Tuͤckiſch warſt Du genug, Olgierd, mein Pflegling, und zu jeglichem Frevel be⸗


