Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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fahrt des Reiches erheiſcht und unſere Einſicht, und Gnade dem Verdienſt zu gewaͤhren, eine andere Pflicht ruft uns nun, wir gedenken ſie treulich zu erfuͤllen, und wie unſere Milde ſich gezeigt, zeige ſich auch unſer Zorn in ſeiner Kraft. Hell wie des Tages Licht iſt die Miſſethat, ſchnell wie ſein Strahl ſei auch die

Vergeltung. Alſo gebietet der König. Die

Flamme des Holzſtoßes verzehre langſam die Wiederherſteller der Freiheit, damit keine Spur von ihnen bleibe und von dieſer, als die Aſche der Elenden, die, ausgeſtreut in die vier Winde des Himmels, frei genug herumflattern mag. Die tapferen Fuͤhrer des leibeigenen Geſindels, die ſo ruͤſtig die Keule geſchwungen gegen die Rechte des Koͤnigs, mogen der Keule Kraft erproben in gemeſſenen Schlägen, bis zum Tode, und ihr zerſchmettertes Gebein bleichen am Hochgericht, zur Warnung fuͤr aͤhnliche

choren, falls irgend eine ihrer wohlgeborenen

Feinsliebchen ſich nicht etwa den Schaͤdel des Trauten erbittet, als ſuͤßes Pfand der Erin⸗ nerung und Liebe. Dem Troß dieſer Helden fuͤr Menſchenrechte und Gleichheit werde ſein Recht angethan, und Gleichheit werde ihnen im