noch eine zweite, whtend welcher man von jener Seite her nichts vernahm als die unver— ſtändlichen Laute eines eifrigen leiſen Geſpraͤches; die Befremdung nahm uͤberhand, und ſchon ſtand Nikolaus Strzemieniec im Begriſſ, es auf den Zorn des eigenwilligen Gebieters wagend, nach ihm zu ſchauen, ob ihm nichts begegnet ſei in ſo bedenklicher Geſellſchaft, da zeigte er ſich plotzlich und hinter ihm Olga mit freude⸗ em Geſicht.
Rit feſtem Gange ſchritt der Koͤnig durch den bis zu Olgierd heran, der in ſich gebuͤckt ſtand und kaum etwas von dem ſelt— ſamen Vorgange bemerkt zu haben ſchien, neigte ſich betrachtend ein wenig gegen die Schulter des jungen Mannes, blieb eine Weile ſinnend, und ſprach dann ſehr laut und tonend: Dieſer Juͤngling hat Gnade funden vor unſern Augen und dieß Weib. Sie ſind frei. Eine Schar Gewappneter geleite ſie und ſo viel Habe als zween Saumroſſe tragen, wohin und ſoweit ihr Begehr und ihre Sicherheit es er⸗ heiſchen. Wer ſie beſchaͤdigt an Leib oder Gut, deß Haupt iſt dem Beile verfallen. Solches thut dem Wachtpoſten kund am Thore dieſer


