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13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Menge kommt, mich ihn beſteigen zu ſehen. Nikolaus Strzemieniec iſt todt, wozu ſoll mir dann das Leben? Mit ihm ſank meine letzte Hoffnung in's Grab, die Hoffnung auf Rache an ihm, und wer nichts zu hoffen mehr hat, iſt ein Feigling, wenn er das leergewordene Daſeyn ertraͤgt.

Kurzſichtiger waͤre Dein Blick ſcharf wie der meinige, ſo wuͤrde er den Fuͤrſtenſtuhl ſchauen, welcher, Dir beſtimmt, ſich auf Boleslaw's Grabe erhebt, auf ſeinem weit von hier ent fernten Grabe; der Geruch eines todten Fein⸗ des aber iſt immer lieblich, auch wenn eine fremde Hand ihn gefällt. Hoͤre auf das, was ich ſage, denn es iſt ein Wort, das ich außer Dir zu niemand geſprochen. Weiſe iſt es und löblich, die niedere Menge zu taͤuſchen, Du aber biſt zu Hohem beſtimmt, und ungeblendet mußt Du Deinen Weg erkennen. Fuͤr jene rohen Horden bedurfte es des Wahns, ich ſei geheimnißvoller Wiſſenſchaft kundig

Und Du biſt es nicht unterbrach ſie Olgierd unmuthig lachend Wahrlich, dieſer Verſicherung haͤtte es nicht bedurft. Noch er⸗ innere ich mich keiner Deiner Weiſſagungen,