aber nebenbei auch wohl, um beſagte Verbind⸗ ung zu hindern. Denn ich ward angehalten und von einer Feldwacht zur andern gefuͤhrt, als man erfuhr, ich kaͤme aus Polen heruͤber, und endlich ſogar gehalten in ſtrenger gefaͤng⸗ licher Haft. Ich glaubte meinen Stand und Bot⸗ ſchaft noch verborgen halten zu muͤſſen, aber nach mehren Wochen entriß mir die Ungeduld das Be⸗ kenntniß von beiden. Da wardich zwar leidlicher, doch ſtrenger noch bewacht, und nach einiger Zeit, während welcher vielleicht ein Bote nach Kijow geſendet worden und wieder zuruͤck, deutete man mir an, ich koͤnne weiter reiten zum Ziele meiner Reiſe. Doch fand man fuͤr gut, mir ein Geleit mitzugeben, vorſchuͤtzend, man glaube nicht an den hohen Rang, wel⸗ chem meine Tracht und Ausſehen nicht ent⸗ ſpraͤchen, und erſt in dieſem Hauſe verließ mich dieſe Wacht. Waͤhrend meiner Gefangenſchaft nun, und auf dem Wege hierher, habe ich manches Wort vernommen, Manches geſehen, welches wenig fuͤr die Lehnstreue des Ruſſen⸗ furſten ſpricht, und ich furchte nicht, ich weiß, wahrend die Flamme hoch auflodert daheim⸗
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13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
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