Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Der Hausherr meinte im Stillen, wenn auch der Gebrauch, ſo habe ſich doch die Art des Erwerbes nicht um Vieles geändert, ein junger, vorlauter Edelmann aber ſprach: es ſtehet zu hoffen, daß unſer Wirth dem Herrn Boleslaw gleichfalls einen guten Preis gemacht haben wird. Weiß man doch, welches Heiligen⸗ bild ſeine Waaren zu ſchmuͤcken beſtimmt ſind, und wie koſtbar ſie auch ſeyn mogen, bleiben ſie doch immer in der Verwandtſchaft.

Gewiß verſetzte Theophraſtos, deſſen oſtröͤmiſche Sitte ihn ſolche Andeutung nichts weniger als beleidigend finden ließ gewiß darf Eudora, das Kind meines Hauſes, ſich der Huld des durchlauchtigſten Boleslaos ruͤhmen, und iſt gebenedeiet zu nennen unter den Wei⸗ bern dieſes Landes, auch darf man ſie, obſchon ſie nur ein gebrechlich Werkzeug iſt, ge⸗ wiſſermaßen eine Heilige heißen, da ſie es war, deren Fuͤrbitte zuerſt das Auge des Herrn in Gnaden ſeinen treuen Unterthanen am Boryſt⸗ henes zugewendet.

Dann fiel der Naͤmliche ein dann mag Saneta Eudora ſich eines eben ſo großen Gefolges ruͤhmen als die heilige Urſula unſere