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13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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fruͤhern Grade geblieben. Obgleich jung und leichtſinnig, und nebenbei thoͤrig genug, Koͤnig Boleslaw's jetzige Lebweiſe zu billigen und nachzuahmen, war er doch immer ein Pole, und Die, in deren Plane es lag, den Oberlehns⸗ herrn ſeinem Volke gaͤnzlich zu entfremden, hat ten ihn allmaͤhlig von einem Platze verdrängt, den nun ein gewandterer Hofmann als er, ſein ſogenannnter Freund, der Strator Leontios An⸗ gelos einnahm.

Die Unterhaltung blieb matt und gedehnt, der Wein der joniſchen Inſeln war ein zu oft

gebrauchtes Mittel, um ſie zu beleben, und

wirklich war außer Abſpannung und langer Weile noch mancher Beweggrund zu ernſterer Stimmung vorhanden. Die Nachrichten, welche von dem juͤngſt abgeſendeten Heerhaufen angelangt waren, lauteten nicht guͤnſtig; ob⸗ ſchon die geringe Anhaͤnglichkeit der Landesbe⸗ wohner und vielleicht des Großfuͤrſten geheime Maßregeln ſchleunige und unmittelbare Bot ſchaft verhinderten, fluͤſterte doch das Geruͤcht von allerlei bedenklichen Dingen. Wſzewolod, hieß es, und ſein Vetter, der aus Kijow ver⸗ triebene Wſzeslaw, hätten ſich verſohnt, und