Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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wußte Beſcheid zu geben, nirgends war die junge Gebieterin zu finden, nirgends ihre Schweſtern und Frau Chyriſtine.

Wie jeden ſein Geluͤſten verſchiedene Wege gefuͤhrt hatte in der eroberten Burg, ſo war es die Rachgier, welche Olga zum Gemache des Kaſtellans rief. Die Erſchuͤtterung, wel⸗ che er beim Hinwegtragen aus dem Saale er⸗ litten und das furchtbare Getoſe, das um ihn her tobte, hatte den Kranken abermals aus ſei⸗ ner Betaͤubung erweckt, und wie Einer, der plotzlich aus ſchwerem Schlummer aufgeſchreckt worden, ſah er verwundert und aus halb ge⸗ oͤſfneten Augenliedern auf den Hausmeiſter, der vor ihm, gefeßelt und ohnmaͤchtig auf dem Eſtrich des Bodens lag. Da trat die Verder⸗ berin ein.

Severin Strzemienicc ſagte ſie zu dem, der ſie anſtarrte, einem unbekannten Schreckbil de gleich, wie ſie vor ihm erſchien mit Helm und Panzer und in der Hand den entblößten blutgefärbten Saͤbel Serverin Strzemieniec, dies Zimmer iſt es, aus deſſen Pforte Du