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12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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bruͤcke, zu Fuß, ſtill und einfach, gleich einem der Kirchenväter der erſten Zeiten des Chriſten⸗ thums, vor ihm ſein Kreuzträger mit dem heiligen Zeichen, hinter ihm die Prieſter, Kaplaͤne und Diakonen, ſeine Begleiter.

Der Leſer erinnert ſich vielleicht noch des Baches, der am Waldſaume hinweg in engem Bette dem entfernten Weichſelfluß zuſtroͤmt, und des ſchmalen Bruͤckchens, das uͤber ihn hinwegfuͤhrt vom Schloße zu dem einſamen Häuschen, welches Hlga einſt bewohnte. Im Angeſicht dieſer Stelle erhebt ſich, vom Forſte bis zum Dorfe fortlaufend, eine Reihe niedri⸗ ger Huͤgel, die gemeiniglich mit Hafer, auch wohl mit Weizen beſaͤet, jetzt keine Halmen, wohl aber noch die Spuren einer gewaltſam vernichteten Ernte trugen. Der hoͤchſte unter ihnen war in dieſen Augenblick mit Menſchen bedeckt, und gewaͤhrte ein ſeltſam verworren Schauſpiel. In weiten Gruppen lagen an ſeinem Fuße um dampfende Feldkeſſel her viele Maͤnner, welche die wollene Kutze als Bauern und Leibeigene bezeichnete, waͤhrend Senſen, Beile, Pflugeiſen, Radhauen und andere Werkzeuge unordentlich in große Haufen auf⸗