Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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durch Wort, auch nur durch einen Blick, deß Hirnſchädel zerſchmettert augenblicklich die Keu⸗ le, die ich noch fuͤhre und ferner fuͤhren will. — Er ſchwieg und ſah finſter im Kreiſe um⸗ her, die ſtrenge Befolgung ſeines Befehls zu beobachten; regunglos wie die Mauern ſtanden die Sohne des Gebirgs, kein Laut ließ ſich vernehmen, und ſelbſt ihre Augen wandten ſich ab von Olgierd, der kalt und mit nachlaͤßig verſchraͤnkten Armen unter den kaum gebändig⸗ ten Widerſachern ſtand. Da begann der Haupt⸗ mann der Raͤuber mit weniger rauher Stim⸗ me von Neuem: Andren Bedarf bringt andre Zeit. Als Dieſer unſer Thal betrat, nahm ich ihn auf als meinen Sohn, denn die Hoffnung einer beſſern Zukunft ging an ſeiner Seite. Eine beſſere Zukunft, ſage ich. Wie oft hab' ich Euer Murren nicht vernommen, daß Ihr nach der Heimkehr von blutig gefahrvoller Strei⸗ ferei keine Heimat faͤndet als das unwirthli⸗ che Gebirg, wie Mancher ſtand nicht verdroſ— ſen auf von dem geraubten reichlichen Mahle, von welchem die Söldner der Edelleute anruͤk⸗ kend ihn verjagten? Wie unwillig zumal war⸗ fen nicht die Meiſten das geraubte Gold und