Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Schatten, welche Schwelgerei, Habgier und jegliche Art des Verderbniſſes uͤber ihre Züge geworfen; feindſelige Blicke und hoͤhnende Worte bezeugten, daß das Reich Belial's uneins ſei mit ſich ſelbſt. Ihre Beſchaͤftigung gewaͤhrte ein ungewohntes Schauſpiel; es war ein Wett⸗ ſchießen mit Armbruͤſten, und ein gleiches Schleu⸗ dern der Wurfſpieße nach dem Ziele. Dieſe Ziele aber glichen nicht denen, welche man heut zu Tage aufſtellt, unfoͤrmliche Bilder wa⸗ ren es, aus Stocken verfertigt, mit Moos und Baumrinde umwunden, und hie und da mit einer alten, unbrauchbar werdenden Thierhaut bedeckt. Sie ahmten in lächerlich abſcheulicher Entſtellung die menſchliche Geſtalt nach, und die Mannigfaltigkeit ihrer Ausſchmuͤckung die verſchiedenen Stufen der Geſellſchaft. Hier prägte eine zerbrochene Blechhaube, dem plum⸗ pen Stummel aufgeſtulpt, eines dieſer Zerrbil⸗ der zum Ritter oder reiſigen Kriegsmann, ei⸗ ne verſchoſſene Mutze machte den Klotz zum Kaſtellan oder Landpfleger, die unbehuͤlflichſten unter ihnen mit den Fetzen eines Gewandes behangen, und ein Kreuz von Baumzweigen an dem beveſtigt⸗ was in der Entfernung al⸗