Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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damals an den Thoren der Hauptſtaͤdte ſelbſt ſich oft nur ſchwach vernehmen ließ.

Ringen, Fauſtkämpfe und Gefecht mit ſtum⸗ pfer Wafſe waren die Spiele, welchen ſie ob⸗ lagen, doch man konnte ſie nicht harmlos nen⸗ nen. Erhitzt durch den Streit, erboßt durch manchen erhaltenen Stoß oder Schlag, vermochte es der ungroßmuͤthige Sieger nicht immer uͤber ſich, den Kampfgeſetzen gemäß vom üͤberwun⸗ denen Gegner abzuſtehen, ohne ihm noch gleich⸗ ſam auf ſeine eigene Hand einen verletzenden oder demuͤthigenden Beweis rohen Triumphes oder per⸗ ſoͤnlichen Widerwillens zu geben; öfter noch ver⸗ wundete der Beſiegte, der Regel zuwider, heim⸗ tuckiſch den Ueberwinder, deſſen Hohnlachen ihn entbrennen ließ in Scham und Wuth— Bei⸗ de erneuerten den Streit, der nun aus blo⸗ ßer Uebung ſchnell zum erbitterten, feindſeligen Gefecht ward, welches wohl nur mit dem Le⸗ ben des Einen geendet haben wuͤrde, haͤtten die Zuſchauer, deren beguͤtigender Ruf ungehort blieb, ſich nicht zwiſchen die Ergrimmten ge⸗ worfen.

Seitwaͤrts auf einer Raſenerhöhung am Fuße eines uͤberhangenden Felſens, an den mäch⸗