dieſen Demetrius aber verabſcheue ich und mit ihm das Geſchlecht der Varangier. Die kluge Geſchmeidigkeit des Griechenvolkes, plump nach⸗ geahmt von ihnen, wird zu frecher Treuloſig⸗ keit, die mild heitere Sitte unſerer Landesge⸗ noſſen zu geſchmackloſer Schwelgerei, die Wuͤr⸗ de des Herrſchers zu ungeſchlachtem Trotz, das, was bei uns durch die Staatsnothwendigkeit entſchuldigt, hier und da geſchiehet im Innern des Palaſtes, oder in der Verwirrung kuͤnſt⸗ lich erregten Aufruhrs, tragen ſie taͤglich mit nordiſchem Phlegma zur Schau in wuͤſter Rau⸗ ferei und unnuͤtzem Mord. Zwiſchen den ge⸗ bildeten Voͤlkern und den Barbaren, mitten innen ſtehet dieſe Zwittergattung, zu keinem von die⸗ ſen gehörend, und Beiden verhaßt; ſo ſoll ſie denn untergehen! Was mag Reich und Kir⸗ che von dem Demetrius hoffen„deſſen Glaube ſo ſchwankend iſt, als das Diadem auf ſeinem ſchwachen Haupt, der dem Biſchof von Rom ihn zum Tauſch anbot gegen eine Koͤnigskrone, und ihn darum nur noch nicht dahingegeben, weil er den geforderten Preis nicht erhalten? Glaubet mir, koͤnnte er damit die Gegenwart des Königs abkaufen, die das geliebte Gold in
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12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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