Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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net, mag ich mich ruͤhmen, ihn zu erkennen. Dies Wort aus ſchönem Munde trieb fuͤr einen Augenblick das Blut in des Sarmaten männlich braune Wangen, und nicht gleich fand er die geziemende Antwort, doch wuͤrde er das Geſpraͤch vielleicht fortgeſetzt haben, aber ſein Gefolge kam heran, und alsbald verhuͤllte die Frau ihr Geſicht, und das Maͤdchen barg ſich ſchuͤchtern hinter ihre Beſchuͤtzerin.

Jetzt erſt fand Konig Boleslaw fuͤr gut, die oft erneuerten Begruͤßungen des Ruſſenfuͤr⸗ ſten zu erwiedern; waͤhrend aber die hohen Haͤupter und ihr Geleit die Roſſe beſtiegen, fand Die, welche fuͤr eine griechiſche Kauf⸗ mannsfrau galt, Gelegenheit, dem byzantini⸗ ſchen Abgeſandten einige Worte zuzufluͤſtern, die derſelbe erſt mit einiger Befremdung, dann aber mit einer bewilligenden Geberde beant⸗ wortete.

Noch nie hatte Fuͤrſt Jzaslaw Gelegenheit gehabt, mit dem Benehmen ſeines Lehnöherrn ſo zufrieden zu ſein, als auf dem Wege vom Strande des Boryſthenes bis zum Schloß, nie hatte dieſer den Gruͤßen des nebenherſtrömen⸗ den Volkes ſo huldreich gedankt, als heut, und