Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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die dieſer holliſche Qualm wund gebeizt; mich grauet es aber, mich niederzulaſſen in dieſer Hoͤhle, die man hier zu Lande ein Gemach nennt, und der Ekel wuͤrde den Schlummer fern halten von den ermatteten Gliedern. Zudem iſt es ſo einſam und unheimlich hier, und das Schlacht⸗ feld iſt nah mit ſeinen Tauſenden von Todten — Hore doch, Serapion! Auf Dionyſios! Vergebens— Ich liebe die Schlachtfelder nicht — fuhr er leiſer fort— ſchon zu der Väter Zeiten hieß es, ihnen entſtiegen zuweilen die Geiſter der Erſchlagenen. Horch, was war das?— Schlafe, Barbar!— fuhr er nach einer Pauſe fort— ſchlafe lange und feſt, doch ſchnarche weniger, denn Dein Ton zer⸗ ſchneidet Mark und Bein. Immer noch kommt er nicht. Wahrlich, eine ſchoͤne Verrichtung iſt es, die mir der Sebaſtokrator aufgetragen und beſonders anmuthig fuͤr einen Zögling des kai⸗ ſerlichen Palaſtes. Tag fuͤr Tag an der Seite eines uͤbermuͤthig wilden Herrſchers, vor deſſen Blick ſelbſt ſeiner ſchwergepanzerten Rieſen ſonne⸗ verbranntes Antlitz erbleicht, deſſen Finſterſehn ein Todesurtheil iſt, und deß ſeltenes Läͤcheln gefaͤhrlichem Spott auf ein Haar gleicht, unter 12