und das Gut zuruͤckgegeben werde, welches die Kriegsknechte Dir geraubt. Ich gewaͤhrte Dein Verlangen; o haͤtte ich es nicht ge⸗ waͤhrt! Doch mag deshalb kein Vorwurf auf mich fallen, denn was ich that, war die Obliegenheit eines Vaters und Edelmannes. Anders war es mit dem, was nun folgte. Was bedarf ich es, der Theilnehmerin gegen⸗ uͤber, das Vergangene zu durchwuͤhlen und die Wunden aufzureißen, die nie gaͤnzlich vernar⸗ ben werden? Trotz der verfloſſenen Zeit uͤbte Dein Anblick die ehemalige Gewalt uͤber mein ſchwaches frevelndes Herz, Du kannteſt ſie und umſchlangeſt den Wiedergefundenen mit neuen Ketten, Du folgteſt mir zu meiner Burg, und als Du ſie betrateſt, flohen Friede und un⸗ ſträͤfliche Freude.
Und abermal vergingen Jahre. Fuͤrſt Jzas⸗ law kehrte zuruͤck in ſeine Hauptſtadt, der Krieg war beendet und nichts ſtand Deiner Heim— farth entgegen, als Deines Gemuͤthes böſes Geluͤſten, das Geluͤſten nach Unmöglichem oder Verdammenswerthen. Du aber bliebeſt und trateſt zu mir mit verſuchenden Worten, ſo daß ich mitten inne ſtand zwiſchen dem guten Geiſt


