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Primas.— Was geſchehen iſt, geſchah durch den Willen des heiligen Vaters und Boleslaw des Zweiten, des ergebenen Sohnes der Kir⸗ che; wir, die wir Beider Diener ſind, können nichts, als dem Uebel ſteuern, entſpringe es aus was es wolle, Eurer Meinung zufolge. Drum fordern wir Euch auf, Kaſtellan von Proſzo⸗ wiee, den leibeigenen Todſchläger zu unſerm Ge⸗ wahrſam zu ſtellen.— Mit großer Kaͤlte ver⸗ ſetzte dieſer: Es iſt bereits uͤber ihn verfuͤgt. — So eigenmaͤchtig, Herr Strzemieniec?— fragte der Prälat mit einem Ton, welcher nicht undeutlich anzeigte, eine andere, wahrſcheinlich minder lobliche Triebfeder als der Eifer fuͤr das Geſetz, beſtimme ihn zu der Anregung die⸗ ſes Gegenſtandes. Nicht eigenmaͤchtig— lau⸗ tete des Schloßherrn abermal trockener Be⸗ ſcheid— ſondern der Machtvollkommenheit ge⸗ maͤß, die mir vom Konig worden.— Und waͤre ſie ſo ausgedehnt, als Ihr ſie deutet— ließ Petrus ſich vernehmen— ſo wuͤrde die⸗ ſelbe doch dem Gebrauch zuwider ſeyn, der pein⸗ liche Fälle dem Gerichtöhof anheimſtellt, deſſen Ausſpruch denn freilich dem Koͤnig zu mildern zuſteht.— Mit Nachdruck ſprach Nikolaus von


