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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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allen Bewohnern dieſes Hauſes? Man ge⸗ wahrt, ſo heißt es, daß Dein Gemuͤth ſich nicht eigene fuͤr den niedern Stand, dem Du bis jetzt angehoͤrt, man will bemerkt haben, daß die Samenkörner des Wiſſens, die der Zufall Dir zugeworfen, auf kein unfruchtbar Land gefal⸗

len ſind; ſo lautet die Sprache des Schloß⸗

herrn, in die der Schrey des erwachenden Ge⸗ wiſſens ſich argliſtig hullt. Darum merke wohl, was ich Dir ſage darum iſt es beſchloſſen, Dich in die Haͤnde des Ketzerprieſters zu Kra⸗ kow zu uͤberantworten, auf daß er Dich mit

ſich fuͤhre und Du das Knechteswamms ver⸗

tauſcheſt mit der Kutte. Nun, Olgierd, ſind die Herren zu Zembocin nicht milde Richter und gnaͤdige Goͤnner? Auch klug iſt der Alte, denn wohl weiß er, warum er will, was Du gehort. Ich aber ſage Dir: ſo Du Dich dem Beſcheide fuͤgeſt in feiger Demuth, ſo zittre vor mir, die ich eine freie Seele trage in der Bruſt einer Eigenen, denn kaͤm' es dahin, ſo waͤre die Arbeit langer Jahre verloren mit Einemmal. Sollteſt Du der altgläͤubigen Kirche entſagen, in deren Lehren ich Dich aufgezogen, ſollte je⸗ mals der Strick der römiſchen Monche Deine