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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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habe ich keine Worte des Segens, denn Du biſt es, die mich gebracht in dieſes Elend. Wie magſt Du mir zurechnen, was Dein Vorwitz verſchuldet? lautete des Weibes kalter Beſcheid Einen Mann glaubt ich er⸗ zogen zu haben, der beſonnen das Kuͤhne zu vollbringen vermoͤge, und finde einen Knaben, welcher, uͤberwältigt vom Rauſche gebrannter Waſſer und kindiſchen Zornes, den thörigten Muth prahleriſch uͤbt in gemeiner Schenkſtube, und unnuͤtzen Frevel begeht, nicht achthabend auf Ort noch Zeit. Der Juͤngling antwor⸗ tete wie vorher: Ihr ſeyd gekommen, wie es ſcheint, mich mit bußpredigendem Geſchwätz vorzubereiten auf Peitſchenhieb' und auf Aerge⸗ res vielleicht noch. Sparet Euch die Muͤhe nicht fein ſteht Eurem Munde der Sitten⸗ ſpruch, und Eurer Ermahnung bedarf ich nicht, um zu leiden, was ich leiden muß. Warum tretet Ihr zu mir, mich zu ſchelten fuhr er hoͤhniſch fort da ich gethan, wie Ihr mir geheißen? Sehet, nun hab' ich ja mit kuͤhnem Arm den kuͤhnen Sinn bewaͤhrt, mein Arm hat das Blut des Beleidigers vergoſſen Eures Lobes war ich gewaͤrtig, denn, blik⸗