Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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I.

Das Geräuſch des koͤniglichen Zuges, welcher das Schloß Zemboein verließ, um ſich nach Oſten zu wenden, drang auch in die unterſten Behaͤlt⸗ niſſe der Burg. In Einem von ihnen war auf kärglichem Strohlager ein junger Mann aus⸗ geſtreckt, regunglos, doch nicht ſchlafend, und das ſtiere Auge unverwandt vor ſich hin auf eine der Waͤnde gerichtet, die hin und wieder aus dem felſigen Grunde, den man nur noth⸗ duͤrftig behauen, zum groͤßten Theil aber aus einer Miſchung von Moͤrtel und Steinen, oder aus einem Verſchlage von ſtarken Holzbohlen beſtanden, welche dem Nachſtuͤrzen der Sand⸗ Erde wehrten, die allmaͤhlig das Gerippe des Berges kleidet und ſeine Spalten ausgefuͤllt hatte. Das Gefaͤngniß, denn ein ſolches war