Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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uͤber dem Gezuͤnk um eine Handbreit wuͤſten Landes. So hat das Römerreich von ſeinem Afterbilde, dem abendländiſchen Kaiſerthum, ver⸗ laſſen, allmaͤhlig der Mohamedaniſchen Ueber⸗ macht weichen muͤſſen, ſo hat man Thor und Thuͤr dem räuberiſchen Stamme geoffnet, der herabgekommen iſt aus dem hohen Norden nach dem armoriſchen Gallien, und nun um ſich ſchaut im Suͤden, und immer weiter, der Heere Wölfe gleich, die zur Winterzeit aus dem kalten Wal⸗

de der warmen Huͤrde zuziehen, und ſie wehren

ihm nicht. Was kuͤmmert ſich darum der Frank', und Lateiner, gilt es doch nur dem Grie⸗ chen! Und wenn wir dann fallen, denn wir werden fallen, wenn Gott uns nicht einen Hel⸗ fer weckt, ſo werden die Fuͤrſten aufjauchzen in thörigtem Jubel, nicht ahnend, daß auch ihnen das Verderben dann näher ſeyn wird, das nun den letzten Damm durchbrochen. Sehr wohl hatte der Abgeordnete von Byzanz gethan, an der Stelle des fruͤhern Wortgeklin⸗

gels die ernſte Sprache der Wahrheit zu ſetzen;

alle Gegenwärtigen waren erſchuttert durch ſie und der Schluß der Rede verhallte in lautlo⸗ ſer Stille. Petrus Nalencz ſelbſt ſchien ergrif⸗

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