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Abgeſchickten Valentinian des Vierten in Atti⸗ la's Gegenwart befiel, als er nun die tiefe Stimme des Barbarenkonigs vernahm, und ſeine raſche Bewegung und ſeine gluͤhenden Blicke ſah, ſo hatte er dennoch mit vielem Gluͤcke den Anſchein völliger Sorgloſigkeit be⸗ hauptet. So ungezwungen als moglich beob⸗ achtete er die Merkmale des ſteigenden oder fallenden Zornes in Boleslaw's Ton und Ge⸗ behrde, und als nun plötzlich jene Frage in lateiniſchen Worten an ihn geſchah, ſprach er ehrfurchtvoll, doch mit hofiſch gefälligem An⸗ ſtand; Der, welcher ſich des Gluͤckes erfreut, Eurer Hoheit Angeſicht zu ſchauen, iſt der Sohn des Statthalters im Eyland Euböa, welches die Abendlaͤnder Negropont nennen, er hat die Ehre einer der Kaͤmmerer und Stall⸗ meiſter des Caͤſar Auguſtus zu ſeyn; ſein Ge— ſchlechtname iſt Angelos, und Leontios ward er genannt in der heiligen Taufe.— Angelos? — erwiederte der Herrſcher mit einigem Spotte — Fuͤrwahr, ein paſſender Name fuͤr einen Botſchafter; ſehet nur zu, Herr Leontios An⸗ gelos, daß Ihr nicht Lin Engel boͤſer Verkuͤn⸗ digung ſeyd fuͤr Den, an welchen Ihr geſen⸗


