nicht einer Bauernhuͤtte aͤhnlich, auch nicht ei⸗ nem ritterlichen Wohnſitz; von geringem Um⸗ fang, doch von Stein erbaut, glich es einem Jagdhauſe. Seine Fenſtern waren hoͤher als ſelbſt die Fenſtern auf der Burg Zembocin, und die Scheiben beſtanden theils aus Marienglas, theils waren ſie von gewöhnlichem Glaſe, mit der Mahlerei verziert, deren Geheimniß ſich nicht bis auf unſere Zeiten erhalten. Die Gruͤn⸗ derin der Kirche zu Zemboein, Fuͤrſtin Eudoxia, hatte, ſo lautete die Sage, es eine Zeitlang bewohnt, um dem Bau näher zu ſeyn, vielleicht auch um in der Einſamkeit gewiſſe Fehltritte zu buͤßen, oder Manchem zu entrinnen, das ſie in Folge deſſelben, wie man meinte, ge⸗ troffen. Deutete das Aeußere des Hauſes auf den Rang der fruͤhern Beſitzer, ſo hatte die jetzige Bewohnerin auch nicht ermangelt, fuͤr die Annehmlichkeit eines Aufenthaltes Sorge zu tragen, welchen der Grundherr Severin Strzemieniet ihr aus Gruͤnden angewieſen, die der Verfolg dieſer Darſtellung enthuͤllen wird. Die geruchreichſten Blumen der ſarmatiſchen Flora, untermiſcht mit manchem Erzeugniß ſüd⸗ licher Landſtriche, umgaben zierlich geordnet das
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