Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Fittich den Mann mehr vor dem krummen Saͤ⸗ bel des Gegners und das gewichtige Waffen⸗ zeug taugt dem Polen nicht, der nun einmal ſich eignet zum raſchen Treiben leichter Rei⸗ terei.

Beifällig horchten die Gäſte der Entſcheid⸗ ung des vornehmen Kriegsherrn; der Vater aber ſchuttelte mißbilligend das Haupt und eine abweiſende Bewegung der Hand deutete dem Sohn an, das Geſpräch ſey geendet. Nun erſt durften die langgetrennten Gatten ſich des Wie⸗ derſehens freuen, waͤhrend unter dem Schmet⸗ tern der Hörner die Verſammlung auf das Wohl des erlauchten Kronſchwerttragers trank, und Herr Severin, der jetzt ſeiner Wurde als Haus⸗ herr und Vater genug gethan zu haben meinte, aus vollem Herzen und mit kraͤftiger Stimme in den Jubelruf einſtimmte. Doch bald trennte der Herr von Zembocin die Umarmung der Gluͤcklichen, den Sohn bedeutend, es ſey nun angemeſſen, daß er den ehrbaren Gaͤſten Be⸗ ſcheid thue mit gebuͤhrendem Dankſagungtrunk. Es wird Zeit zum Mahle, ſprach der froh⸗ liche Schloßherr ſo vergönnt denn, Frau Zochter, daß man nachſehe, ob Fräulein Ilga