Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ia iſt und gleichſam deſſelben guter Geiſt, hat, wie denn mir nichts als Erfreuliches von ihr zu kommen pflegt, mir die frohe Botſchaft mitgetheilt, daß wir heut noch in dieſen Mau⸗ ern den Herrn Nikolaus Strzemieniec, Erben auf Zembocin, ſehen werden.

Darauf wendete er ſich gegen den Haus⸗ meiſter und rief ihm zu dem iſt ſo, Alter, der Sohn iſt im Anzuge. Freudig nickte der Major domus mit dem Kopf und ſandte ſeinen Blick nach dem Enkel, als fordere er ihn auf, ſeine Scharfſichtigkeit zu bewundern.

So werdet Ihr Euch, edle Genoſſen; fuhr Severin Strzemieniec fort: gefallen laſſen ein wenig mit dem Morgenmahle zu harren, denn es geziemet ſich nicht, daß der Sohn, der ein⸗ ſpricht im Vaterhauſe und der Krieger der aus dem Feldlager heimkehrt, nur die Brocken fin⸗ de vom Feſte. Es iſt nicht der Sohn, den ich alſo ehre; ſetzte er gleichſam ſich entſchul⸗ digend hinzu; es iſt der Rittersmann und Wafſengenoß des Konigs. Doch; fuhr er fort zu ſprechen, ohne daß er die Antwort der Geladenen erwartete, deren größter Theil in untergeordneter Beziehung zu ihm ſtand;

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