Trinkgefäß fallen laͤßt, oder es gar wegwirfſt, das ihm das Liebſte und Köſtlichſte iſt im gan⸗ zen Schrein?
Iſt ihm doch nichts wiederfahren, dem köſt⸗ lichen Horn— entgegnete der Diener mit ei⸗ nigem Trotz, indem ein bitteres Laͤcheln um den Mund zuckte, und die von rabenſchwarzem Haar beſchattete Stirn ſich in duͤſtere Falten zog.— Wohl iſt es ein köſtliches Stuͤck— fuhr er fort, indem er es vor ſich hin hielt: und theuer bezahlt mit den Peitſchenhieben, die es dem armen Tomek einbrachte, als er beim Treiben ſich nicht von dem wuͤthenden Thiere ſpießen laſſen wollte, und auf die Seite ſprang, und das theure Leben unſers gnaͤdigen Junkers ein wenig in Gefahr kam.— Ich habe es wohl nicht mit Unrecht geſagt;— unterbrach ihn der Hausmeiſter ernſt: daß der böſe Feind Dich beſitzt— der aber, der in Dir wohnt, iſt der Geiſt des Mißmuths und der Widerſpenſtigkeit — gut nur, daß es an kräftigen Mitteln nicht fehlt ihn auszutreiben aus einem Leibeigenen.— Wohl auch durch Peitſchenhiebe? erwiederte der junge Mann, deſſen bleiches Geſicht plötzlich im Purpur des Zornes aufflammte; ſo meint
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