gedaͤmpfter Stimme, und nicht ungern.— Viel⸗ leicht kann Eure Majeſtaͤt am Beßten das Ge⸗ ſchehene deuten.—— Wenn die Gegenwart ſchwer liegt auf der bekoͤmmerten Seele— ſprach die Italienerin weiter, als habe ſie die letzten Worte nicht wahrgenommen— und die Vergangenheit den erſehnten Troſt weigert, oͤff⸗ net ſich der Sinn den Raͤthſeln der Zukunft und begehret die Loͤſung derſelben.— Drauf nach einigem Stillſchweigen: Nun iſt doch der Donner der Karthaunen verſtummt, und ihr laͤſtiger Schall dringt nicht mehr zu uns. Jetzt erfuͤllt wohl die hohe Verſammlung den glaͤnzenden Saal, berauſcht von der Luſt des gegenwaͤrtigen Augenblicks— doch iſt er fluͤch⸗ tig, dieſer Augenblick, und ihm folgt eine an⸗ dere Zeit.— Was dieſe aber bringt, darauf kommt es an. Vergeblich meint der kraͤftige Geiſt das vorzubereiten, was geſchehen ſoll; das Geſchick regiert die Welt, und die Ent⸗ wuͤrfe der Sterblichen erliegen ſeinen verborge⸗ nen Streichen.— Wer es aber zu enthuͤllen wuͤßte, wer die Wirkung menſchlicher Kraft und Klugheit ſeinen Beſchluͤſſen zu ordnen ver⸗ moͤchte, der ſtaͤnde hoch und maͤchtig da, und
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