Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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noch rollte der Donner der Karthaunen, noch erſchollen die Glocken in der Naͤhe und Ferne, und der Volksruf: Es lebe der Koͤnig die Koͤnigin lebe! ſchlug gegen die Fenſter der Galerie; da raffte ſich die Koͤnigin empor aus augenblicklicher Betaͤnbungz ſie faltete die Haͤn⸗ de, und mit Beſtuͤrzung vernahmen die Gegen⸗ waͤrtigen durch das laute Getoͤſe von außen folgende Worte: So wollen Wir denn den Lenker der Schickſale preiſen, der Unſern Wunſch erhoͤrt und Unſerm koͤniglichen Hauſe den lang entbehrten Frieden wieder geſchenkt hat. Von nun an iſt kein Dunkel mehr um uns, denn die Hand des Herrn hat uns eine Leuchte auf⸗ geſteckt, daß Jeder ſeinen Weg erkenne, und er ihn wandele, ohne von ihm abzuweichen rechts oder links. Alſo wollen Wir thun wie es ſein Wille iſt, bis ans Ende.

Seltſam war der Eindruck, den dieſe Aus⸗ rufung auf die Zuhoͤrer hervorbrachte; gleich als ſey ein finſterer Geiſt von ihnen ausgegan⸗ gen, war aller Blicke ſcheu abgewandt, und Todtenblaͤſſe bedeckte aller Wangen: allmaͤhlig wichen ſie zuruck, als graue auch dem Fuͤhlloſe⸗