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ner des Verbrechens zuruͤck. Waelaw hatte laͤngſt ſein Heil in der Flucht geſucht, auch ſeine Gefaͤhrten fingen an ihm zu folgen, doch traf noch Manchen don ihnen die Wehr eines ruͤſti⸗ gen Littauers zum Tode, und viele der nachge⸗ ſandten Kugeln verfehlten auch im Dunkel der Gebuͤſche ihr Ziel nicht. Noch bebend von Ent⸗ ſetzen beſtrebte die Gebieterin mit Toſiens Huͤlfe das Fraͤnlein zu ermuntern, und den allgemach erbleichenden und wankenden Vertheidiger zu unterſtuͤtzen; noch toͤnte das zornige Geſchrei der Maͤnner der Leibwacht und das Wehegeheul der Verwundeten, als mehrere Frauen und Maͤn⸗ ner raſchen Schrittes auf die Lichtung traten. Die Eine der Erſten, welche auf dem ſchwarzen Wittwenſchleier eine funkelnde Krone trug, ging ſchnell vorwaͤrts, ſchaute ſich um und ſprach: Hier war es; von hier erſchallte der Laͤrm!— Es ſcheint— antwortete Petrus Kmita— der, wir wiſſen nicht, wie und warum? ſich von der Begleitung des Koͤnigs, die er ſelbſt ihm auf⸗ gedrungen, entfernt hatte, um ſich an die Koͤ⸗ nigin Mutter zu ſchließen— Es ſcheint, als ſey es ſcharf hergegangen, denn ſogar Todte und Verwundete bedecken den Plan.— Er winkte 19*


