Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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verſehn bei der Tochter der Auguſte, die auch ein Auguſtus unſerer Tage freudig für die Sei⸗ ne erklaͤrt. Und Ihr, wackerer Prinz, dem der Wahlſpruch„ich dien“ ſo wohl anſtehet in jeg⸗ licher Art, kommt herbei, es iſt, dem Himmel ſey Dank, nicht ein gefangener Koͤnig*), der Eurer Dienſte begehrt.—— Da trat Bona Sforza zu der Prinzeſſin, und befragte ſie mit Behutſamkeit um den Inhalt des Geſpraͤchs mit ihrem Sohn.— Der Koͤnig— ſprach Anna ziemlich laut— der Koͤnig hat ſich eben fuͤr den Vater meiner Lochter erklaͤrt, und ſcheint ſtracks zur Ausuͤbung ſolchen Amtes ſchreiten zu wollen, indem er trachtet, ſie unter die Haube zu bringen.— Darauf verneigte ſie ſich tief und feierlich, und nahm ihren Platz in der Ver⸗ ſammlung, welche der Schall der Trompeten und Pauken eben zum Fackeltanz in den Saal zu⸗ ruͤckrief. Laͤngs den reichgeſchmuͤckten Waͤnden reihten ſich die Eintretenden zu der Ceremonie, welche zu jener Zeit bei jeder feſtlichen Zuſam⸗ menkunft fuͤrſtlicher Perſonen unerlaͤßlich war.

* Anſpielung auf Koͤnig Johannes von Frankreich, den, als er bei Poitiers geſangen worden, der Sieger bei der Mahlzeit bediente.

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