Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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drauf meinte er, ich habe recht und die mir zugedachte Verlarvung eigne ſich fuͤr mich nicht, So ſchlank und farblos, wie ich ſey, koͤnne es wohl kommen, daß, wenn nun die Roſen am Abend verbleicht waͤren, und ich aus Un⸗ bedacht die Fackel umkehrte, man die Myrtheu fuͤr Rosmarin anſaͤhe und mich fuͤr den Genius des Todes.— Er ſcherzte wohl nur, Vetter, doch mich traf das Wort in der tiefſten Seele, als ſey es eine Weiſſagung, und ich ſtand vor dem Wojewoden, ihn und alles um mich her vergeſſend, und den Gedanken folgend, die mich ſeit einiger Zeit nicht ſelten anwandeln. Drauf ſprach Herr Johannes Firley: da ich ſo eigen⸗ ſinnig ſey, wie die Littauer alle, ſo moͤge ich unverlarvt bleiben und als Edelknabe Fraͤulein Helenen nachtreten, die, wie es heist, die Koͤnigin des Feſtes vorſtellen wird, in Ermang⸗ lung Einer, der es eher gebührte, als ihr. Wiewohl nun einer wahren Königin Diener keiner Andern aufwarten ſoll und am wenigſten einer Koͤnigin fuͤr wenige Stunden, ſo meinte ich, fuͤr meines Vetterleins Herzensdame koͤnne ich ſchon ein Uebriges thun. Auch ſchreite ich lieber einher in Frau Barbarens Farben als in