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Winterluft Speiſe und Trank nicht vergeſſen macht, zum Verſammlungort zu dienen. Unzaͤh⸗ lige Muͤtzen von abwechſelnden Farben in lan⸗ gen Reihen beleben das todte Grau der ſandi⸗ gen grasloſen Flaͤche und hin und wieder glaͤnzt ein entbloͤßtes kahlgeſchornes Haupt im Wieder⸗ ſchein der nachbarlichen Flamme. Athemlos und ohne Raſt laufen die Bedienenden hin und her, demuͤthig, ſo viel ſie vermoͤgen, dem Ruf der geſtrengen Herrn gehorchend, welcher von allen Seiten erſchallt, und der Iſraelit ſchneller ren⸗ nend noch als die Andern, und nichts deſto we⸗ niger mit ſcheuer Aufmerkſamkeit die Blicke in unglaublicher Geſchwindigkeit nach allen Seiten wendend, bricht bald in einen leiſen Angſiſchrei aus, wenn er ein Gefaͤß zertruͤmmert ſteht, was er zu dem Feſte geliehen, und als trefen*) dem Gaſtgeber dreifach anzurechnen gedachte, bald rauft er in furchtſamer Wuth die Payſaki, wenn einer der Gaͤſte die aufwartende Schickſel mit gewaltſamer Liebkoſung umfaßt, bald ſtoͤßt er ein lauteres Sorngekreiſch aus, da er ſieht, daß der
trefen, unrein— koſcher, rein— Schickſel, Judenmaͤd⸗ chen— Bachor, Jutenunge— Payſaki, die langen Seitenlocken der polniſchen Inden.


