Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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entledigt euch der Buͤrde, die euch ſchier den Athem zu rauben droht, wenn es der Frau Fuͤr⸗ ſtin Wojewodin alſo gefaͤllig iſt.— Dießmal— ſagte Frau Falezeska— iſt es eine ſpitze Feder, die ſtatt einer ebenfalls ſpitzen Zunge, Zeugniß von dem ablegt, was ein ungemein ſcharfes Auge gewahrte, und Eure Maſeſtaͤt moͤgen ſelbſt da⸗ von urtheilen, ob ſolches wuͤrdig iſt Ihr vorge⸗ legt zu werden, beſonders aber die Prinzeſſin, welche, wenn Hof und Stadt wahr ſprechen, der Gegenſtand dieſes vertrauten Briefleins nahe ge⸗ nug betrifft.— Bona durchflog eilig das uͤber⸗ brachte Blatt, waͤhrend Frau Anna, in ihrer ge⸗ woͤhnlichen ſcheinbaren Theilnahmloſigkeit behar⸗ rend, nur durch einige ſchnelle Seitenblicke die Ueberzeugung verrieth, daß es keine altaͤgliche Neuigkeit ſeyn koͤnne, deren Rittheilung ihr die Koͤnigin, die nichts umſonſt zu thun pflegte, vorbehielt.— Jugendſtreiche— ſprach Bona ſpottiſch laͤchelnd, indem ſie das Schreiben Frau Annen uͤberreichte,— die man wohl der Frau verzeihen mag, welche plotzlich auf den Gipfel des Ranges erhoben, ſchwindelnd ruͤckwaͤrts blickt in die Tiefe, und daruͤber die Pflichten ihres neuen Standes nicht erkennt.— Ich bin Eurer