Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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beduͤrfte, der ich ſchon ihr eigen bin mit Leib und Seele.— Waͤhrend Stanislaw ſo ſprach, zog er den Vetter mit ſich fort, den Gang hinab, der zu Frau Barbarens Zimmer fuhrte. Bei ſeinem Eintritt winkte die konigliche Frau ihren gegenwaͤrtigen Damen; ſie zogen ſich in ein offenſtehendes Nebengemach zuruͤck, und ließen die Gebieterin allein mit dem ihr gegen⸗ uͤber ſtehenden Hofjunker.— Euer Oheim, der Staroſt von Pinsk— begann ſie nach einer kurzen Pauſe des Nachſinnens— hat mir Ei⸗ niges berichtet, welches, wiewohl nur unbe⸗ ſtimmt, andeutet, daß Ihr, durch irgend Etwas Euch die Ungnade Eures Herrn zugezogen. Un⸗ ſtreitig— fuhr ſie mit ſtaͤrkerer Betonung fort— begehret ihr den koͤniglichen Zorn zu verſoͤhnen und nehmet meine Vermittlung in Anſpruch; ſo laſſet mich denn wiſſen, was ſich zugetragen, damit meine Fürſprache wirkſam ſeyn koͤnne.— Ihr ſchweigt? fragte ſie darauf mit groͤßerer Lebhaftigkeit— ſollte es Euer Wunſch nicht ſeyn, die Gnade Eures Herrn wieder zu erlangen?— Hippolyt hoͤrte dieſe Worte nicht ohne Verwirrung; hatte auch He⸗ lenens Schreiben ihn einigermaßen uͤber den