zowien Tochter! rief er halblaut.— Auf dem Schloſſe zu Kamieniee war der Sohn des Ka⸗ ſtellan von Zytomierz der Jugendgeſpiele des Wojewodenfraͤuleins, doch in der Koͤnigsburg zu Krakow iſt ſie die Tochter der Prinzeſſin von Mazowien; die uralten Bilder ihrer köni⸗ glichen Ahnen und des allerdurchlauchtigſten Vetters ſiolzer Blick, ſchauen hoͤhnend auf den geringen Edelmann herab, der es gewagt hat, ſich in ſo hohe Verwandſchaft zu draͤngen, und die, welche ſich einſt mein eigen nannte auf immerdar, meine Verlobte nach des Vaters Willen, ſteht an, mir die Verzeihung zu ge⸗ waͤhren, auf welche ich einzig noch Anſpruch zu machen habe. Nicht erſprießlich waͤre unſer Wiederſehn? Vieles mußte anders werden? O ich fürchte, vieles iſt ſchon anders geworden. Der Schritt in jene Hallen, in welcher der finſtere Geiſt welſcher Staatskunſt unheilbrütend euch erſchleicht, hat ja laͤngſt alles umgeſtaltet. Allmaͤhlig draͤngte das Verhaͤngniß ſich zwiſchen uns, und unſere Bahnen wichen auseinander; am Ziele der Deinen, Helene, winkt Dir viel⸗ leicht eine Krone, auf der meinen leitet mich der Wanderſtab, den mir jene graͤuliche Heye
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