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4 nicht unlieb euch zu begegnen, ehe ich da ein⸗ trete, wo ich Manches zu erfahren habe. So ſagt mir denn, wie geht es dem Herrn Hippo⸗ lyt, meinem Bruder zu Krakow, und was treibt er daſelbſt?— Euer Bruder, hochgeborner Herr — entgegnete Bielawsky mit einiger Verlegen⸗ heit— befindet ſich nicht mehr da, wo ihr glaubt, er iſt der Koͤnigin nach Wilnv gefolgt. — Das erfreut mich ſehr— ſprach Petrus— es iſt das Hoflager jetzt kein Aufenthalt fuͤr ei⸗ nen Juͤngling, wie Herr Hippolyt, und er hat wohlgethan, der eignen Neigung entgegen, ſich von da zu entfernen, wo es ihm zu bleiben nicht taugte.— Doch ihr ſehet ſo ernſt drein und bedenklich, Walenty, ſollet ihr mir etwas zu vertrauen haben, das ich minder gern vernaͤhme? — Drauf ſagte der junge Bielawski mit eini⸗ gem Zoͤgern: Falls Ihr denn die Freiheit nicht ungünſtig aufnehmen, und Euch erinnern wollet, wie ſolche nur aus der Anhaͤnglichkeit entſpringt, die ich zu Euer Gnaden trage und Eurem edlen Hauſe, das ſolche wohl verdient um meinen Vater und mich, ſo will ich Euch berichten, was mir zu Ohren gekommen.— Nicht freiwillig hat Herr Hippolyt die Hauptſtadt verlaſſen. 1


