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Geſpraͤch mit ihr, welches fuͤr die Umſtehenden bald unvernehmlich wurde. Hatte Bona Sforza den Auftritt dieſes Abends veranſtaltet, ſo haͤtte ſie ſchwerlich eine beſſere Wahl treffen koͤnnen. Siegmund war ein leidenſchaftlicher Verehrer der Tonkunſt und vornehmlich der Gattung des Geſanges, mit welchem ihn Helena, freilich nur unbewußt, empfangen. Die meiſten der Damen, die einige Zeit hindurch ſein etwas empfaͤngliches Herz beſeſſen hatten, auch Barbara Radziwill ſelbſt, hatten durch den Zauber der Toͤne zuerſt ſich den Weg zu demſelben gebahnt, und die Entfernung der Letztern ſchien der Koͤnigin Mut⸗ ter einigen Erfahrungen nach, die ſie gemacht zu haben glaubte, neuen Eindruͤcken guͤnſtig zu ſeyn. Den ganzen Abend uͤber, dem ein glaͤnzen⸗ des Nachtmahl folgte, wich der Koͤnig nicht von ſeiner vaterlaͤndiſchen prima Donna, wie er Helenen nannte, und als die Fuͤrſtin Wojewodin ſich der Koͤnigin Abſchied nehmend naͤherte, warf dieſe ei⸗ nen bedeutenden Blick auf ſie, welchen die ſtolze Anna mit einem leichten Zucken des Mundes erwiderte, das man eben ſowohl fuͤr das Laͤcheln der Zufriedenheit, als fuͤr den Ausdruck gleich⸗ guͤltiger Nichtachtung anſehen konnte. Die fol⸗


