Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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und Sitte ſo ausgezeichnete Jungfrau, fuhr ſie ſort, halb gegen Hippolyt gewendet und die fol⸗ genden Worte ſcharf betonend— wenn die Loch⸗ ter der durchlauchtigſten Prinzeſſin von Mazo⸗ wien laͤnger in trauriger Abgeſchiedenheit gehal⸗ ten, und der Welt ein Juwel entzogen worden waͤre, deſſen Werth die abſchleifende Kunſt erſt an das Licht zu bringen vermag?— Nicht un⸗ gern ſchaute oftmals der erfahrene Welt⸗ und Staatemann mit leichter Ironie in das Trei⸗ ben, das um ihn her wirbelte, wie der Staub unter dem Fußtritt des edlen Roßesz gewiß, wenn es Noth thaͤte, es muͤhelos zu zertheilen: er trat alſo um einen halben Schritt zuruͤck, dem jungen Boratynski die Beantwortung ei⸗ ner Frage uͤberlaſſend, welche vorzuͤglich an den⸗ ſelben gerichtet ſchien.— Gnaͤdigſte Frau, er⸗ widerte dieſer, durch das Schweigen des Feld⸗ herrn und den auf ihn gerichteten Blick der Koͤ⸗ nigin zum Sprechen aufgefordert Wohl erhoͤhet die Kunſt den Preis des Edelſteines, verliert er doch, wenn er ein aͤchter Diamant iſt, durch das Bearbeiten nichts an ſeiner Feſtigkeit.— Wohlgeſprochen, junger Edelmann! lautete Bona's halblaute Gegenrede von zweideutigem

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