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den Bruder, ſo ſchlimme Deutung geben?— entgegnete der juͤngere Baratynski mit einiger Bewegung. Es iſt Helena ein zu wuͤrdiger Preis, als daß man ſie anders erwerben koͤnnte, als auf dem Wege der Ehre, und wenn es nicht ſo waͤre, ſo weißt Du, der Bruder kennt keinen zweiten.— Du haſt Recht— ſprach Petrus ihm die Hand bietend— und ſo ver⸗ zeih' dem Manne, der ringsumgeben von den Getrieben des Eigennutzes auf einen Augenblick irre ward an Deinem reinen Sinn.— Doch vernimm eines, Du biſt ein Juͤngling nur und ſteheſt auf der Schwelle der Bahn, die Dir heute die Rechte der Geburt, dem Sinn nicht unwuͤrdig Deiner edlen Ahnen, eroͤffnen, und doch koͤnnte es ſeyn, daß Dein Verhaͤltniß zu der piaſtiſchen Erbin, des Bruders muͤhſelig ernſtes Amt, in den Augen mancher hohen und erlauchten Perſon, dem bisher ueberſehenen ein Gewicht verliehen, und hie und da unver⸗ muthet Dir eine Gunſt geboten wuͤrde, die nicht Dir ſelbſt noch dem zu erwerbenden Verdienſt, nur den genannten Zufaͤlligkeiten gilt. So mich bruͤderliche Beſorgniß nicht irre leitet, wird, mein' ich, ſcch mancher an Dich draͤngen, mit


