man nimmer einen Jagiellonen alſo ſprechen ge⸗ hoͤrt.— Es gefalle demnach Eurer Majeſtaͤt, mir den wahren Sinn ſo unerwarteter Worte nicht laͤnger voriuenthalten.— Ihr habt eine Tochter, Prinzeſſin, ein ſchönes und ſittiges Fraͤulein, ganz wuͤrdig ihrer edlen Abkunft?— Die Mutter hat Sorge gettagen, daß in ihrem Kinde nicht der fuͤrſliche Sinn verloren gehe mit dem Fuͤrſtenthume ſelbſt.— Wuͤrde es Euch nicht erfreuen, weun dieſe den alten Thron ihrer Ahnen beſtlege, und alle Zwie⸗ tracht vertragen wuͤrde durch einen ſegenvollen Bund?— Wie iſt mir denn— ſprach Anna mit angenommenem Erſtaunen— hoͤrt ich nicht von einer Vermaͤhlung des Koͤnigs? Giebt es nicht eine Barbara Radtiwill?—— D jene Barbara— rief Bona mit wegwerfender Ver⸗ achtung— ſie wird den kurzen Traum des Koö⸗ nigthums bald ausgetraͤumt haben, aus dem ſie die Stimme des Volkes und der koniglichen Mutter gerechter Unwille vetſtoßen.— Alſo die Tochter des Levn Odrowynz iſt beſtimmt die dritte Gemahlin Eures durchlauchtigen Sohnes zu werden? Geſtattet: daß ich die Dankbarkeit fur ſolche Ehre ſo lange zurückhalte, als die
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