ihren ſtolzen Sinn, und mit hochaufgerichtetem Haupte verließ ſie die Säpfte, an welcher einer der vornehmſten Häusbeamten der königlichen Wittwe mit einer kleinen, doch auserleſenen Begleitung ihrer wartete, um ſie ach dem mit⸗ ternaͤchtlichen Fluͤnel der Burg zu Zeleiten. Das Gewuͤhl der Hofleute ſchien fuͤr dir gegen⸗ waͤrtige Stunde aus diefem verbannt zu feyn— nur zwei Reihen ehrfurchtvoll ſchweigender Die⸗ ner beſetzten die breiten ſchallenden Treppen, welche die Wojewodin von Podolien mit etwäs etleichtertem Gemuͤth hinaufſtteg.— Im erſien Vorß mach beurlaubte ſich ihr nebſt den Uebri⸗ gen zuruͤckbleibender Fuhrer, mit der Bemerk⸗ ung, der Befehl Ihro Majeſtät, welcht wunſche, ihre erlaüchte Verwandte ungeſtoͤrt zu begruͤßen, geſtatte ihm nicht ſie ferner zu begleiten. Auf einen Wink Frau Annens geſellte ſich iht eigen Gefolge zu den Leuten der Königin, und ſie be⸗ trat allein die leere darauf folgende Gallerie⸗ Als ſie ſich nun der Thuͤte des dritten Gemachs naͤherte/ ſah ſie in derfelben den Andreas Ze⸗ btzydowoki erſcheinen, weſcher mit ernſtem Blick und finſtrer Stirn auf ſie zuſchritt.= Ein un⸗ ſreundlich Wilkommen fuͤt Anna von Mazb⸗
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