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che Eure Mordknechte mir entriſſen gegen Ge⸗ brauch und Volkerrecht!“—„ Eben dieſe Brief⸗ ſchaften ſind es,„ fuhr ihn Jacob Zacharyn an:„welche Euch verdammen! Es ſtehet darin zu wenig und zu viel; nun ſo muͤſſen wir ſe⸗ hen, ſehr ehrwuͤrdiger Herr Biſchof von Ptolv⸗ mais, wie wir dieſes ausgleichen, auf unſere Weiſe!— Fuͤhret ihn fort!— Ihr wißt wohin!“ herrſchte er den Marterknechten zu.—„Ihr aber,“ ſprach er zu mir gewendet:„beſinnet Euch eines Beſſern und ungeſaͤumt, denn gleich iſt an Euch die Reihe!“— Der Fremde warf einen veraͤchtlichen Blick auf den Pberrichter; dann wandte er ſich, und ging feſten Schrittes hinaus mit den Schergen. Ich aber blieb ſtehen im Hintergrunde des Saales; tief betruͤbt in der Seele, daß, traͤfe mich die Marter, ich ſie nicht leiden wuͤrde unſchuldig, wie der, den ich hielt fuͤr den Trepka, ſondern zur Buͤßung des Verraths.
Da ertoͤnte in dem kleinen verſchloſſenen Hofe, auf welchen die Fenſter hinausgingen der Gerichtsſtube, ein Kreiſchen wie von verroſtetem Raͤderwerk, und das waͤhrte wohl gegen eine Stunde. Der Jakob Zacharyn ging zu wiederhol⸗


