und vielleicht jetzt der einzige Anker, an dem ſich die Hoffnung aufrecht erhalten mag; doch— Nun, ich bin bereitet auf das was mir bevor⸗ ſteht— Ihr Johannes Lackt, und Ihr, Furſt Bielski, habt mir vergeben; ich ſehe es an Eu⸗ ren Blicken, ich hore es an Euren Worten. Ich hatte es anders erwartet— was noch kommt, will ich tragen.—“
Unter ſolchen und andern Geſpraͤchen ber⸗ ging die Nacht, beſſer als man wohl glauben ſollte in ſolcher Lage. Mit Begier hatte das ſchwankende Gemuͤth des Michael die Hoffnung aufgenommen, die ich in ihm erweckt; ſein Zorn und Schmerz verſchmolzen in der Geringſchaͤtung, die er laͤngſt empfunden gegen den Caren, und er begann ſich zu weiden an dem Gedanken, duß er ſelbſt im tiefſten Abgrund des Ungluͤcks höher ſtehe an Geiſt und Muth, und in der Achtung der Welt, als ſein Peiniger. Ihr moͤget ſelbſt urtheilen, Herr Großfeldherr, in wie weit ihm dieſer Duͤnkel geziemte; doch goͤnnen wir dem Ungluͤcklichen, der zerfallen war mit dem Schickſal und ſich ſelbſt, dieſen Troſt eines Augenblicks.
Der Morgen hrach an, da vernahmen wir
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