ger, und verhuͤllte ſein Geſicht mit beiden Haͤn⸗ den. Wir, der Fuͤrſt Bielski und ich ſprachen zu einander mit gedaͤmpfter Stimme, das Schick⸗ ſal beklagend, welches uns getroffen in der ſo lange gehofften Stunde, und uns Troſt zuſpre⸗ chend, ſo gut wir vermochten in ſo verzweifelter Lage. Da fiel der Blick des ungluͤcklichen Fuͤrſten auf uns, und ein tiefer Seufzer drang aus ſei⸗ ner beklemmten Bruſt. Drauf ſprachen wir noch leiſer, daß er nicht auf uns achte, und ihn un⸗ ſre Gegenwart nicht kraͤnke. Nach einigen Au⸗ genblicken ſtand er auf, und trat zu uns, und ſeit langer Zeit offnete ſich ſein Mund zum erſten Mai zum reden:„Wendet Ihr Euch ab von mir, Ihr ungluͤcklichen Maͤnner?“ ſo ſprach er mit bebendem Tone:„wollet Ihr Euren Verderber nicht ſchauen?“— drauf faßten wir troͤſtend ſeine Haͤnde, er aber fuhr fort:„Dahin iſt es alſo gekommen mit dem Michael Glinski, dem Freunde zweier Koͤnige, dem Feldherrn und Fuͤrſten? da⸗ hin hat er ſeine Getreuen gebracht; in Schmach, und Verderben und Tod? Blickt mich nicht ſo an mit Euren hellen Freundesaugen, mich trifft ja, was ich verdient, aber Ihr— Ihr!— Ge⸗ brochen iſt mein Stolz, mein Traum iſt ausge⸗
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


