zum ſchnoͤden Schauſpiel, auf daß ſie ihren Spott trieben mit ihm. Darum ſo wiſſet, Ihr ſeyd frei, und ſo gehet denn hin zu Eurem ritterlichen König und Großfuͤrſt, und ſagt ihm: der Mi⸗ chael Lwowiez ſey ſo ſchlimm nicht als man ihn mache, und es ſey noch nicht aller Tage Abend.“ — Des ſelbigen Tages aber ruͤckten wir ein in die große Stadt Smolensk, und Fuͤrſt Michael ließ ſtrengen Befehl ergehn, daß man des Buͤr⸗ gers ſchone, und der entwaffneten Beſatzung. Als der Car Botſchaft erhalten, von dem was geſchehn, ließ er ſein Heer ſich lagern unfern
Drſta, und hielt ſeinen Einzug in die eroberte
Stadt, mit ihm aber, da die Gefahr voruͤber war, kam nach ſeiner Weiſe auch Herr Waſil Glinski, der Vater der Großfuͤrſtin. Darauf wurde die Stadt heſetzt mit Moskowitern, die littauiſchen Schaaren des Glinski aber unfern davon in Dörfer verlegt.
Als Glinski den Caren geleitete durch die Plätze und Straßen, und auf den Werken um⸗ her, lobte ihn Waſil Jwanowiez uber die Maßen und dankte ihm mit vielen Worten, daß er ihm geholfen zum Beſitz eines ſo wichtigen Platzes.— Von etwas anderem war jedoch nicht die Rede.—


