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ſollte da ihm die Binde ßele von den Augen und er ſaͤhe, er habe alles verloren.—
Vierzehen Tage drauf aber gelangte an die Bruͤder Glinski die Werbung des Czagren, wie er geſonnen ſey, Fraͤulein Helenen Waſilewnen zu erheben zu ſeiner Gemahlin, und zur Groß fur⸗ ſtin von Moskau. Und alle littauiſche Herren, die ſich befanden in der Stadt, begaben ſich im köſtlichen Schmuck und mit großem Gefolge in den Palaſt, welchen Herr Waſil Lwowiez be⸗ wohnte, der juͤngere Fuͤrſt Glinski, um die er⸗ lauchte Braut zu geleiten in den Kreml. Die⸗ ſelbe ward getragen in einer vergoldeten Sänfte, in dichte Schleier verhullt; neben ihr zur Rechten ging Herr Michael der Dheim, der Vater zur Linken. Der aber ſchaute gar uͤbermuͤthig drein. So ſchritt der Zus unter dem Gelaͤut der Glo⸗ cken, dem Krachen des Geſchuͤtzes und dem Hur⸗ rahgeſchrei des Volks langſam nach dem Palaſte der Caaren. Auf den Stufen des großen Ein⸗ ganges aber ſtand Waſil Jwanowiez der Großfurſt, angethan mit dem Schmuck ſeiner Wuͤrde, um ihn her die Kniazen und Bojaren, und der Pa⸗ triarch mit ſeinen Popen. Da ward die Sänfte niedergelaſſen; Fraͤulein Heleng aber ſaß ſtill und


