Teil eines Werkes 
1. Band, Hippolyt Boratynski : 1. Theil (1825)
Entstehung
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bes in Gegenwart dieſer edlen Herrn, unter wel⸗ chen gewiß mancher, unbeſchadet ſeines achtba⸗ ren Muthes und ritterlichen Sinnes eingeſtehen wird, daß es ſich gezieme, der Stimme der Klug⸗ heit und dem Gebot der Nothwendigkeit zu ge⸗ horchen. Darauf hinterbrachte ich ihr alles treulich, wie es mir Glinski geſagt; ſeine Bitten und ſeine Drohungen, manchen Beweggrund hinzu fuͤgend, durch welchen ich vermeinte das feſte Gemuͤth der Frau Anaſtaſia zu erſchuͤttern. Doch als ich geendet, antwortete ſie folgendermaßen: Ich habe Euch ausgehoͤrt, Herr Lacki; und Ihr erwartet Euern Beſcheid, den ich Euch auch nicht vorenthalten will. Gehet denn hin zu dem, der Euch geſendet, und ſaget ihm: Alſo ſpricht Anaſtaſia, die Fuͤrſtin von Slucko und Kopyl: Glaubt der Mann, deſſen Werbung ich fruͤher und entſcheidend abgewieſen, weil ich ihn haſſe wie den Pfuhl der Hoͤlle, und minder achte, als den leibeigenen Sklaven, der in Demuth und Erge⸗ benheit den Acker des Gebieters bauet, ja als den Hund, der mit Treue haͤngt an ſeinem Herrn und Wohlthaͤter; glaubt der Mann, er ſey ſeit der Zeit wuͤrdiger geworden der Gemahl zu heißen einer unbeſcholtenen Fuͤrſtin, und der Va⸗