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brachte den Beſcheid, es ſey eben verkauft an 8 Großmarſchall von Littauen fuͤr zweihundert Dukaten. Da ſprach Herr Glinski ſpoͤttiſch la⸗ chend:„Was taugt ſolch ein edles Roß dem alten Zabrzezinski, fuͤr welchen ein Maulthier noch zu gut iſt. Geh Tuͤrk, und biete dem Ju⸗ den vierhundert Dukaten in meinem Namen. — Und Haſſan kehrte zuruͤck zum Kaufmann, wir aber ritten herzu. Als der Ebraͤer das Gebot gehoͤrt hatte, warf er einen ſcheuen Blick auf den Edelmann, und ſprach alſo zu ihm:„Hobt Ehr wauhl gehoͤrt, gnaͤdiglicher Herr Edelmonn, wos daͤr geſtraͤnge Haͤrr Hofterk geſprache? Wol⸗ let olſo mer niſcht Schoden bringe, un den Hon⸗ del zereck gehen loße, denn wer mer gibt dos maaſte Geld, daͤr is der Keifer.“*— Der Edel⸗ mann aber, ob er gleich den Fuͤrſten wohl er⸗ kannt hatte, und ſeine Begleitung, erwiederte ihm:„Biſt Du toll, Jud, daß Du ein fremdes Pferd nochmals willſt verkaufen?— Denn es iſt nicht mehr Dein, ſondern des erlauchten Woje⸗ woden von Troki, fuͤr den ich es erhandelt fuͤr zweihundert Dukaten.“— Herr Michael ſprach
dazwiſchen:„Nuͤhr Dich, Jud, gieb her das
Pferd, und nimm Dein Geld! Der ſchrie da⸗


