ſchweben mochte, mit einem gewaltigen Zug aus dem Becher hinab. Da nahm einer der Einwoh⸗ ner des Staͤdtchens das Wort, ja es ſey Gott geklagt— ſprach er: dies leidige Ehebuͤndniß wird keinen Segen bringen, und ein Zankapfel werden im armen Polenland. Den großen Her⸗ ren iſt es ſchon recht, daß ſie was gefunden ha⸗ ben, was Anlaß giebt zu Streit und Fehde, und wer muß es bezahlen als wir armen Buͤrger⸗ leute?— Es wird nicht ſo arg werden— ver⸗ ſetzte der Gruͤnrock mit veraͤchtlichem Blick, ſchon hat ſich des Großmarſchalls Gnaden ſattſam aus⸗ geſprochen, auf dem Reichtag zu Warſchau und der Primas; wer duͤrfte da noch aufſtehen, wo dieſe geredet?— Schlimm genug, ſagte Herr Stephan, daß ein ſo gewaltiger Herr den Hand⸗ ſchuh hingeworfen des Koͤnigs Gnaden. Es iſt Siegmund Auguſt ein junger feuriger Herr und duͤrfte ihn eben aufheben, noch mehr aber will es mich befremden, daß der hochwuͤrdigſte Herr von Gniezno, der ein Fuͤrſt der Kirche iſt und des Senates, und ein Diener des Friedens ge⸗ nannt werden will, in die Flammen der Zwie⸗ tracht blaͤſet und das Sakrament antaſtet der Ehe.— Wie ich Euch ſage, Ihr Herren, fuhr
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