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Das ite, missa est, war geſprochen, doch hatte die Gemeinde das Gotteshaus noch nicht verlaſſen; noch ſchwenkten die Diaconen das Rauchfaß vor dem Hochaltar, der Prieſter ſang mit lang gehaltenen Toͤnen das:„Geſegnet ſey, der da kommet im Namen des Herrn,“ und trat dann vorwaͤrts auf die Stufen, in der Hand die goldene Patena haltend, um nach altem Ge⸗ brauch, ſie vor ſich hin, den Vornehmſten unter den Anweſenden zum Kuſſe zu bieten. Der erſte, welcher herzutrat, war ein Mann von kraͤftigem, ſtolzem Anſehn, wiewohl hoch bejahrt; ein finſt⸗ rer Zug lag auf der Stirn, die von dichtem ſil⸗ bergrauen Haare umfloſſen wurde, und als er niedergeknieet war, und die Lippen auf die hei⸗ lige Schale gedruͤckt hatte, und er ſich nun wie⸗


